Pick & Barth

Digital Impact Studie

Digital Impact Studie
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Digitalen (Ein-) Druck messen

Wenn die Kanäle richtig genutzt werden kann Onlinekommunikation mehr sein als bloß –Kommunikation: Erfolgreiche Organisationen zeigen, dass die Kanäle zur Mobilisierung von Menschen genauso erfolgreich sein können wie zum Fundraising oder zum nachhaltigen Aufbau einer engagierten Community.

Die von Pick & Barth durchgeführte Studie subsummiert diese erweiterte Nutzung des Netz als “Digital Impact” – Wie viel digitalen (Ein)Druck haben öffentliche Institutionen?

Befragt wurden die für Onlinekommunikation Verantwortlichen von 13 Organisationen aus den drei Kategorien Kammern & Gewerkschaften, Interessenvertretungen und Politische Institutionen (Ministerien, Städte, Gemeinden). Der Schwerpunkt der Interviews lag auf den vier Bereichen Nutzung und Ziele, Content, Interne Organisation und strategische Planung. Der Digital Impact wurde dann nach Schulnotensystem vergeben.

 

Einige Ergebnisse

Strategische Planung

Wird ad hoc kommuniziert, oder folgt die Onlinekommunikation einer strategischen Planung?

In den untersuchten Institutionen zeichnet sich derzeit noch ein sehr ambivalentes Bild. Während die einen sehr genau planen, agieren andere eher ad hoc und betrachten das Netz oft als Nebenbei-Medium. Teilweise wurde die Sorge geäußert, ein Contentplan wäre dem spontanen Charakter von Onlinekommunikation gegenläufig. Best Practice Beispiele beweisen hier allerdings das Gegenteil.

Content

Wer produziert die Inhalte, die Online kommuniziert werden?

Die Möglichkeit eines direkten Austausches ohne von den „GatekeeperInnen“ klassischer Medien abhängig zu sein, ist für viele Organisationen ein Grund sich in die Sozialen Medien vorzuwagen. Dennoch scheint die teils geringe Interaktion auf den Facebookseiten oft bewusst selbst verschuldet zu werden. „Ich mach schon die Postings so, dass wenig reagiert wird, wenn ich weiß, dass ich keine Zeit habe zu antworten“, wurde etwa in einem Interview erzählt.

Interne Organisation

Wo ist die Betreuung der Onlinekommunikation in der Organisationsstruktur angesiedelt?

Nur eine der interviewten Institutionen hat eine Person, die mehrheitlich für die Koordination und Kommunikation von Onlinekanälen zuständig ist. Obwohl der Onlinekommunikation zugeschrieben wird, dass durch sie GatekeeperInnen der klassischen Medien umgangen werden können, liegt der Fokus noch immer auf der klassischen Medienarbeit.

Nutzung & Ziele

Auf welchen Zielen und Erwartungshaltungen basiert die Nutzung der Onlinekommunikation?

Über das Potential, welches das Web über Kommunikation hinausgehend verfügt, wissen viele der befragten Institutionen nicht Bescheid. Bei anderen sind die Möglichkeiten ob anderer Zwänge – etwa Zeit- und Ressourcenmangel – nicht ausschöpfbar. Auffällig war auch, dass sich die Grenze zwischen alten und neuen Medien verschoben hat: Websites und Newsletter werden oft bereits als “alte” Medien gesehen und dementsprechend monologisch behandelt.

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Mehr Infos und Ergebnisse? Die komplette Studie kann hier gratis heruntergeladen werden. Dafür gibt es 2 Möglichkeiten:

1. Kontakt eintragen und die Studie downloaden.

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